|
Elternbrief 11/12 – 4 Lindental, 18. April 2012 Liebe Eltern 1.Knaller Die OECD-Fallstudie zur Innovativen Lernumgebung (innovative learning environments kurz ILE) ist soweit abgeschlossen. Auf der Website der OECD sind 40 Schulen aus aller Welt jeweils in einem recht umfassenden Bericht vorgestellt. Da diese Arbeiten alle in englischer Sprache abgefasst sind, werden wir die deutsche Version zur Gesamtschule Lindental auf unsere Homepage laden. Ich finde es grossartig, dass wir es so weit geschafft haben und wir nun mittels dieser Plattform ein klein wenig in die ganze Welt scheinen. Es ist eine Anerkennung für ein Schulform, die es zwar schon lange gibt, aber immer weniger anzutreffen ist. Für mich ist es ein Argument mehr, dieser Schulform Sorge zu tragen und ihr die nötigen Ressourcen zur Verfügung zu stellen. 2.Knaller Jürg Germann hat herausgefunden, dass unsere Schule nicht erst im 2016 ihr 300- jähriges Jubiläum feiern kann, sondern schon 2012. Im Archiv wird unsere Schule erstmals 1712 erwähnt. Damals wurde in den Wintermonaten in einer Stube Unterricht für die kleinen Kinder angeboten. Dabei wurde insbesondere das Lesen und Schreiben des Katechismus gelehrt. Da wir uns eigentlich schon im Jubiläumsjahr befinden, bleibt uns nicht mehr allzu viel Zeit, um dieses Ereignis gebührend zu feiern. Der Vorstand unseres Vereins hat folgende drei Fixpunkte im Jubiläumsjahr 2012/13 vorgesehen: Im Herbst wird es eine pädagogische Veranstaltung geben, im Frühling werden die Schüler ein Theaterstück aufführen und im Sommer gibt es ein Schulfest, das auf das Jubiläum zugeschnitten wird. Explosiv heisst unser Thema in kommenden Quartal. Dieser Begriff ist bei den meisten negativ geprägt, da mit Explosionen viele schlimme Ereignisse in Verbindung gebracht werden. Explosive Erfindungen wie die Atomkraft, Dynamit, der Motor entstanden in der Regel in guten Absichten. Wie bei fast allem kommt es jedoch immer darauf an, wie man damit umgeht und was man damit macht. Wir werden im Unterricht Explosionen im Zusammenhang mit der Natur, der Mechanik und Technik sowie verschiedener Errungenschaften und Ereignissen kennen lernen. Und bestimmt werden wir unser Jubeljahr mit irgend einem “Feuerwerk” einleiten. Gleichzeitig möchte ich alle schon jetzt zur Hauptversammlung unseres Vereins einladen, welche am 1. Juni im Schulhaus stattfinden wird. Ein Chemiker wird nach der Versammlung einen “explosiven” Abend vorbereiten. Wie immer haben auch unsere Lektüren mit dem Thema zu tun, und wir haben für alle Klassen hochexplosiven Lesestoff bereitgestellt. Die 2. Und 3. Klasse liest “Die Pumper-nickels”. Okopogo, der Sohn der Familie langweilt sich und wünscht sich einen Bruder. Als er einen bekommt, realisiert er, dass dieser ganz anders ist als er ihn sich vorgestellt hat. Denoch finden sie nach langem einen Weg, wie sie miteinander auskommen können. Die 4. und 5. Klässler lesen zwei Bücher. Das eine handelt von einem Sabotageakt auf dem Zeppelin und das zweite Buch befasst sich mit dem Dieselmotor. Beides sind Ratekrimis mit explosiven Begebenheiten. Die 6. und 7. Klasse befasst sich mit dem Anschlag auf die Twinn-Towers. Ein Vater befindet sich mit seinem Sohn im World Trade Centre, als die Flugzeuge in die beiden Hochhäuser stürzen. “We all fall down” heisst das Buch. Dabei geht es nicht nur um den Terrorakt, sondern auch um die Beziehung zwischen dem Vater und seinem Sohn. Die 9. Klasse liest einen Thriller. Ein japanischer Forscher vom CERN entdeckt die Antimaterie. Aus Angst davor, dass seine Entdeckung in falsche Hände geraten könnte, versteckt er sie. Verschiedene Geheimdienste kommen 15 Jahre nach dem Tod des Forschers den Unterlagen auf die Spur. Das Buch heisst: Das Hiroshima-Tor. Nachdem Ekkarin während 8 Wochen in unserer Schule war, wird er im kommenden Quartal die Realklasse in Bolligen besuchen. Von Anfang an war klar, dass Ekkarin nur so lange bei uns bleiben wird, bis eine neue Lösung für ihn gefunden worden ist. Wir hoffen sehr, dass er die neue Chance packen wird und die verbleibende Schulzeit optimal nützt. Wir wünschen euch allen zündende Ideen und viel Freude im kommenden Quartal André Schibli |